Nachdem wir die wunderschönen Landschaften genossen und jede Menge Spaß gehabt hatten, war es höchste Zeit für etwas Köstliches. Außerdem hatten wir viele Kalorien verbrannt. Deshalb beschloss Bianca, dass es „Schokolade zum Frühstück“, Schnaps zum Mittagessen und am Nachmittag ein Stück köstlichen Schinken geben sollte.
Zotter Schokoladenfabrik – von der Bohne zur Tafel
In 2 Minuten hatten wir die Tour um 9 Uhr morgens in der Zotter Schokoladenfabrik in der Südoststeiermark nahe der Riegersburg gebucht. Noch bevor die Führung richtig begonnen hatte, probierten wir die erste köstliche Schokolade. Man achtet dort wirklich darauf, dass die Gäste nicht verhungern. Los ging es mit einem 15-minütigen Video über Josef Zotters Aufstieg vom mäßig erfolgreichen Chocolatier zum Schokoladenkönig Österreichs und zu einem der acht besten Schokoladenhersteller der Welt. Danach erfuhren wir, dass die Produktion äußerst nachhaltig ist und sämtliche Zutaten biologisch sind. Die Familie Zotter bezieht sie aus Guatemala, Belize, Nicaragua und Indien. Nun waren wir bereit, uns mit dem braunen Gold und seinen Kalorien vollzustopfen.
Die erste Station schmeckt interessant, aber noch nicht wirklich köstlich. Dort kannst Du Kakaobohnen probieren, bevor sie verarbeitet werden und vor allem bevor Zucker dazukommt. Und genau das schmeckst Du: sehr bitter, ein wenig sauer und fast wie ein Schluck schlechter Wein. Auch die nächste Station wird Fans von richtig süßer Schokolade noch nicht glücklich machen. Die Schokolade ist zwar warm und flüssig, enthält aber noch immer keinen Zucker. Wenn Du das überstanden hast, wird der Rest der Tour zum wahren Schokoladengenuss. Jedes Produkt darf probiert werden … und wird natürlich auch probiert. Nach den ersten Stationen mit vielen verschiedenen Schokoladen- und Süßigkeitensorten war es Zeit für ein Getränk: heiße Schokolade. Aus der kleinsten Schokoladengondel der Welt nahmen wir zwei Trinkschokoladentafeln und setzten unsere Reise durch das Schokoladenparadies fort. Ein paar Stationen später erreichten wir die laufende Schokolade, Zotters Interpretation von Running Sushi. Bianca probierte Fisch-Kokos-Schokolade und stellte fest, dass sie vor allem nach Kokos schmeckt. Danach beschlossen wir, dass unsere Völlerei ein Ende finden musste, und gingen hinaus zum essbaren Tiergarten, Zotters neuestem Projekt. Wir spazierten durch das schöne Gelände, sahen uns die Tiere an und genossen ein Glas hausgemachte Limonade. Tom probierte die Schokoladen-Cola, als hätte er zuvor noch nicht genug Schokolade bekommen.





Gölles – von der Frucht zu Schnaps und Essig
Unser nächster Stopp war Gölles, ein erstklassiger Schnaps- und Essighersteller. Bei einem Rundgang auf eigene Faust erfährst Du alles über die Herstellung von Essig, Schnaps und feinen Likören. Im Preis sind auch 4 Schnäpse enthalten, die Du am Ende der Tour verkosten kannst. Zum Abschluss darfst Du sämtliche Produkte probieren und natürlich auch für zu Hause kaufen.



Vulcano – vom Schwein zum Schinken
Nachdem wir alle Essigsorten und einige Schnäpse probiert hatten, setzten wir unsere Tour bei Vulcano fort – einem der besten Schinkenhersteller der Steiermark. Die Führung dauert rund 30 Minuten und gibt Einblick in die Tierhaltung sowie in die Herstellung feinsten Schinkens. Sie endet mit einer Verkostung – einem kleinen Teller mit Brot und einer Auswahl von fünf verschiedenen Schinkensorten.



