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Rote Felsen der Piedras Rojas in Chile
Chile

Piedras Rojas und die Altiplano-Lagunen

Unsere Tour führte von den Flamingos an der Laguna Chaxa zu den Farben der Piedras Rojas und weiter zu den Altiplano-Lagunen auf über 4.000 Metern Höhe.

Reisetagebuch Chile 2 Min. Lesezeit

Die Tour zu den Piedras Rojas, den Roten Steinen, war unser letzter Stopp auf unserer Südamerikareise. Unser Touranbieter Vive Atacama holte uns ziemlich früh ab. Zuerst hielten wir an der Laguna Chaxa, um Flamingos zu beobachten. Nach unserem Rundgang um die Lagune wartete der Busfahrer bereits mit Toastbrot, Rührei, Kuchen und Kaffee auf uns. Ein perfekter Start in den Tag. Danach fuhren wir durch einige kleine Orte, bevor wir endlich die sehnsüchtig erwarteten Piedras Rojas erreichten. Wir kannten bereits viele Bilder der Gegend. Als wir die Farben von Weiß über Gelb und Orange bis zu Braun und Rot dann selbst sahen, waren wir trotzdem völlig verzaubert. Der tiefblaue Himmel und ein paar verstreute Wolken machten die Landschaft endgültig perfekt. Unser Rat: Nimm unbedingt Deine Sonnenbrille mit. Das weiße Salz am Boden reflektiert die ohnehin starke Sonne so sehr, dass Du ohne Schutz kaum klar sehen kannst. Wir hatten an diesem Tag keine Sonnenbrille dabei und mussten eine Zeit lang mit geschlossenen Augen gehen, um ihnen wenigstens ein wenig Ruhe zu gönnen.

Als wir zu den Altiplano-Lagunen weiterfuhren, sahen wir zum ersten Mal, warum unser Touranbieter uns ständig daran erinnerte, die Sicherheitsgurte anzulegen. Während wir eine kurvige Schotterstraße hinauffuhren, lag neben der Straße ein weiterer Bus voller Touristen, der auf die Seite gerollt war. Wir konnten unseren Augen nicht trauen, als wir sahen, wie die anderen Touristen aus dem hinteren Teil des Busses krochen. Zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt, weil auch dort alle Sicherheitsgurte trugen. Sei also vernünftig und schnall Dich immer an, wenn Du in der Gegend unterwegs bist.

Unterschätze außerdem die Höhe nicht. Die Altiplano-Lagunen liegen deutlich über 4.000 Meter (12.000 ft), und wenn Dich dort oben die Höhenkrankheit erwischt, kann es Dir ziemlich übel gehen. Leider traf es Bianca und ihr ging es miserabel. Das Schlimmste daran: Du kannst kaum etwas dagegen tun. Uns blieb nur, wieder unter 3.000 Meter hinunterzufahren und die furchtbaren Kopfschmerzen samt Krankheitsgefühl auszuschlafen. Deshalb mussten wir auch unsere Tour zum El-Tatio-Geysir am frühen nächsten Morgen absagen.

Versteh uns trotzdem nicht falsch: Wenn Du in San Pedro bist und die Höhe gut verträgst, solltest Du Dir diese Tour nicht entgehen lassen. Die Landschaften an diesem Tag sind faszinierend und unglaublich schön!

 

 

Unser Fazit: Hat sich die Tour in großer Höhe gelohnt?

Die Farben der Piedras Rojas und der Altiplano-Lagunen machten den langen Tag in der Höhe lohnenswert. Die Landschaft war hell, ungeschützt und anders als alles rund um San Pedro. Eine Sonnenbrille war für uns also alles andere als optional.