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Amalfiküste in Italien
Reisebericht

Die traumhafte Amalfiküste

Vier Tage an der Amalfiküste mit Ravello, Villa Rufolo, Vesuv, Cilento-Küste und der Wanderung auf dem Pfad der Götter.

Reisetagebuch Reisebericht 3 Min. Lesezeit

Pompeji beginnt bei Minute 11:08!

Nachdem wir zwei Tage in Rom verbracht und die UNESCO-Welterbestätte in Pompeji besucht hatten, erkundeten wir vier Tage lang die Amalfiküste. Unser Basis-„Camp“ hatten wir in Pompeji aufgeschlagen. Von dort aus entdeckten wir die vielen Highlights, die sich entlang der nur 50 Kilometer langen Küste (30 Meilen) drängen. Am ersten Tag fuhren wir die gesamte Küste mit dem Auto ab. Unser geliebter Lonely Planet führte uns in den hübschen Ort Ravello. Er liegt nicht direkt an der Amalfiküste, sondern auf einem Hügel darüber und bietet einen malerischen Blick auf das Meer und die Küste. Wir verliebten uns auf den ersten Blick in den Ort. Von Ravello kannst Du über sehr viele Stufen hinunter nach Minori laufen, das wunderschön an der Küste liegt.

Blick über die Amalfiküste

Da wir nicht gerade die größten Treppenfans sind und es uns für jede größere Anstrengung viel zu heiß war, beschlossen wir stattdessen, die berühmte Villa Rufolo zu besuchen. Sie wurde im 13. Jahrhundert von der Familie Rufolo erbaut und später an einen schottischen Industriellen verkauft. Er gestaltete die Villa um, bewahrte dabei aber ihre ursprüngliche Schönheit und romantische Atmosphäre. Das eigentliche Highlight ist der wunderschöne Garten rund um die Villa. Von dort genossen wir einen atemberaubenden Blick auf die Amalfiküste.

Am nächsten Tag standen wir früh auf, weil wir jede Menge vorhatten. Eigentlich wollten wir einen Tag auf der Insel Capri verbringen. Ein grundsätzlich solider Plan, bei dem wir nur eines nicht bedacht hatten: Die Fähre war für unser kleines Budget viel zu teuer. Also mussten wir spontan umplanen. Darin sind wir wirklich gut, schließlich passiert uns das auf Reisen immer wieder. Wir beschlossen, am Nachmittag auf den Vesuv zu wandern, und schlenderten vorher noch durch Sorrent. Beim Aufstieg stellten wir fest, dass der Vesuv viel leichter zu bewandern ist als alle anderen Vulkane, auf denen wir zuvor waren. Ein gut gepflegter Weg führt nach oben und erspart Dir den Horror, auf dem Geröll nach einem Schritt vorwärts gleich wieder drei zurückzurutschen. Am nächsten Tag fuhren wir an die Cilento-Küste, besuchten dort eine Büffelmozzarella-Fabrik und anschließend die Stadt Salerno. Um sechs waren wir hungrig und stellten fest, dass nur ein einziges Restaurant vor 8:00 Uhr abends öffnete. Also bestellten wir dort schon ziemlich verzweifelt Meeresfrüchtepasta und bekamen das beste Abendessen der Welt … na ja, vielleicht Italiens.

Der Pfad der Götter

Das Beste hoben wir uns für den letzten Tag auf: den spektakulären Pfad der Götter (Sentiero degli Dei). Der 8 Kilometer (5 Meilen) lange Wanderweg führt hoch über der Küste von Praiano nach Positano. Gleich zu Beginn mussten wir in Praiano etwa 1.500 Stufen hinaufsteigen. Das war sehr anstrengend, aber die Aussicht von oben war jede Mühe wert. Wir genossen die Wanderung sehr und das Bad im Meer danach sogar noch ein bisschen mehr.

Heimfahrt nach Österreich

Am nächsten Tag war bereits unser letzter Tag und wir traten die Rückreise ins wunderschöne Graz an. Da wir nicht 1.200 Kilometer (750 Meilen) am Stück fahren wollten, beschlossen wir, eine Nacht in Bologna zu verbringen, das ebenfalls eine sehr schöne und kulturell interessante Stadt in Norditalien ist.

Können wir die Amalfiküste empfehlen?

Wenn Du mediterranes Flair, guten Mozzarella, antike Welterbestätten, freundliche Menschen und Italien liebst, können wir Dir die Amalfiküste definitiv empfehlen!